Jagd in Werthenbach

Ab der frühen Neuzeit beschränkte der Landfürst sein Jagdrecht nicht nur auf die markierten und bekannten Bannforste wie bisher, sondern er wollte die Jagd in den Wäldern seines ganzen Territoriums ausdehnen. Interessant ist, dass mit der Herausbildung des hohen und niederen Adels sich parallel auch eine Einteilung der Jagd in hohe und niedere Jagd ergab.
Hase, Reh und Fasan durften als Niederwild vom niederen Adel erlegt werden, während das Hochwild auf Hirsch und Wildschwein entsprechend dem Hochadel vorbehalten blieb.
Nicht zuletzt führte die übertriebene Jagdleidenschaft mancher Landesfürsten zu Schäden an Äckern und Wiesen. Die Bauern mussten aufgrund des ungezügelten Jagdfiebers ihrer Landesherren oft Hunger leiden, da die durch Feld und Flur reitende Jagdgesellschaft oftmals die Saat oder Ernte auf den Äckern zerstörte. weiterlesen Quelle: Werthenbacher Chronik

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